Action Weeks against Gentrification! http://actiondays.blogsport.de Berlin: 06. - 21. Juni 2009 Sun, 07 Feb 2010 20:48:55 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auswertung der Action Weeks 2009 http://actiondays.blogsport.de/2010/02/07/auswertung-der-action-weeks-2009/ http://actiondays.blogsport.de/2010/02/07/auswertung-der-action-weeks-2009/#comments Sun, 07 Feb 2010 20:48:55 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2010/02/07/auswertung-der-action-weeks-2009/ Danke an die autonome Gruppe die uns im besten diy-stil diese Auswertung der Action Weeks 2009 hat zukommen lassen!

Unserer Auswertung der Actionweeks 2009

Ganz nach dem Motto „lieber spät als nie“ kommt hier unsere Auswertung der Actionweeks 2009, die im Juni des letzten Jahres in Berlin stattfanden.

Der Text wurde bereits im Spätsommer geschrieben, konnte jedoch aufgrund einiger Problemchen noch nicht veröffentlicht werden. Dementsprechend sind einige Ereignisse, die uns gewisse Dinge etwas anders betrachten lassen, noch nicht mit eingeflossen. Trotzdem denken wir kann es nicht schaden den Text jetzt noch nach zuschieben, da es allgemein viel zu wenig schriftliches gibt, was sich mit den Aktionen und Entwicklungen im Kampf gegen Gentrifizierung auseinandersetzt.

Rückblick

Uns geht es hier um eine kleine Auswertung dieser zwei Wochen, um unsere Grenzen kennenzulernen und die Bereitschaft zu wecken, immer weiter über diese hinaus zu gehen, um Kritiken und Selbstkritiken zu formulieren, sowie eine Einschätzung zu geben, wie es weiter gehen könnte. Unser Fokus richtet sich eher an die militanten Aspekte dieser Tage, will sich aber nicht darauf beschränken und einen weiter gefassten Bogen ziehen.

Diese zwei Wochen waren sehr intensiv, mit langen Tagen und Nächten, die oft stressig und erschöpfend waren, uns aber auch einiges neues gebracht haben: seien es neue Bekanntschaften im Kampf oder die Bestätigung, dass autonome, anarchistische und emanzipatorischen Kräfte in dieser Stadt noch lebendig sind und es auch schaffen wenigstens zeitweise ihren Feinden in die Suppe zu spucken.

Im Großen und Ganzen denken wir, dass die Sachen, die im letzten Jahr gut gelaufen sind, auch dieses Jahr funktioniert haben. Leider war es auch andersherum genauso, dass was nicht so richtig geklappt hat, lief wieder schief. Was meinen wir mit solch einer verkürzten Aussage?

Heisse Nächte, ruhige Tage

Wie sich schon im letzten Jahr gezeigt hat, gibt es eine Vielzahl von Menschen in dieser Stadt, die mit ihren Kampfformen gerne über die Gesetzesgrenzen hinaus gehen. Verschiedenste militante, direkte Aktionen fanden im letzten Jahr statt, dies wurde in diesem Jahr noch verstärkt wiederholt: militante Aktionen gehören zum Alltag vieler Menschen in dieser Stadt, nicht nur während der Actionweeks, und sind zum Glück und zu unserer Freude zur Alltäglichkeit geworden. Luxuskarren brennen, Steine fliegen gegen kapitalistische Symbole, Farbbeutel markieren Gerichte und auch die Bullen bekommen ab und an ihren Anteil. Es folgt keine Woche, in der nicht über stattgefundene, direkte Aktionen berichtet wird, oftmals
passieren diese auch täglich. Neben den Berichten darüber, werden auch öfters die Themen und Motivationen erwähnt, die zu solchen Aktionen führen, wenn nicht gar Teile der Erklärungen zitiert werden: die Medien können darüber nicht mehr schweigen, wie sie es sonst in der
Vergangenheit oft gemacht haben. Wahrscheinlich passierte dies unter dem Druck des Repressionsapparates, wo die Angst vorherrscht mit Berichten Werbung für direkte Aktionen zu machen, was wiederum zu einem Nachahmungseffekt führen würde. Insofern war es für uns keine Überraschung zu sehen, wie die vielen militanten Zellen oder Individuen dieser Stadt die Actionweeks wieder zum Anlass genommen haben, um ihre aktive Ablehnung gegen die herrschenden Zustände zum Ausdruck zu bringen.

Trotz der massiven Präsenz der Bullen in den Kiezen, wo üblicherweise direkte Aktionen stattfinden, hat es jede Nacht gekracht und gescheppert. Egal, ob in Tempelhof bei der DHL, im Prenzlauer Berg bei Luxuswohnquartieren und Lofts oder bei in der ganzen Stadt verteilten Naziläden. Die Fläche und Größe der Stadt wurde dieses Mal besser genutzt und sich nicht auf wenige Bezirke beschränkt: viele haben die Notwendigkeit erkannt, die Bullen überraschen zu müssen. Dadurch wurde sich der Repression entzogen und eine Unberechenbarkeit und Unkontrollierbarkeit für die Bullen, welche uns größere Handlungsspielräume gibt, erreicht. Wenn es nur in den üblichen Kiezen geknallt hätte, wären mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Personen verhaftet worden. In Anbetracht der Anzahl der Aktionen, die stattgefunden haben, bleiben die Verhaftungen einzelne Fälle. Den schikanierten Personen gilt übrigens unsere Solidarität, genauso wie allen anderen, die Probleme mit dem Repressionsapparat haben.

Im generellen hat sich innerhalb der letzten Jahren gezeigt, dass die Bullen mit dezentralen Konzepten nicht klarkommen. Ein Konzept, das ihren stumpfen Apparat überfordert. Dort müssen wir weiter ansetzen, um für uns die bestehenden Handlungsfelder zu erweitern und neue zu eröffnen.

Sehr begrüßenswert ist auch der qualitative Anstieg der Auswahl der Ziele: während im letzten Jahr eher viele Nobelkarossen gebrannt haben (was auch gut ist und uns weiterhin als notwendig erscheint), wurden dieses Jahr eher gezieltere, besser vorbereitete Aktionen durchgeführt, die auch andere Themen in die Actionweeks miteinbezogen und damit verknüpft und dadurch für eine Erweiterung gesorgt haben, die aufzeigt, dass wir nicht nur einen Teil des Kuchen, sondern die ganze Bäckerei wollen. Die Auswahl der Themenfelder reichte von Antimilitarismus, Anti-Sicherheit und -Überwachung und aktiver (anstelle von karitativem) Antirassismus, um nur einige zu benennen.

Die Möglichkeiten der Kommunikation durch Erklärungen wurde in vielen Fällen genutzt, leider lässt dies ansonsten eher zu wünschen übrig.

Wir haben uns vor allem über einen kleinen Erfolg gefreut, welcher nicht unbedingt auf die Actionweeks zurückzuführen ist, sondern auf einen lang anhaltenden Atem im Bezug auf direkten Aktionen, die sich auf ein spezielles Bauprojekt beziehen. Und zwar, dass die kontinuierlichen Angriffe auf das Luxusprojekt Carloft zu seinem andauernden Leerstand
führen. Dies offenbart die Notwendigkeit weiter auf dieser Schiene zu fahren: ein klares, abschreckendes Beispiel für zukünftige Investoren. Dadurch werden sich andere überlegen, ob Berlin wirklich ein gemütlicher Spielplatz für Investoren ist. Auch geht es darum zu zeigen, dass direkte Aktionen nicht nur symbolische Wirkung haben, sondern sich damit auch konkrete „Erfolge“ erzielen lassen.

Wenn wir sagen, dass uns die Nächte gehört haben, müssen wir auch zugeben, dass wir tagsüber unser Potenzial nicht wirklich genutzt haben. Wie meistens üblich in dieser Stadt (und anderswo in Deutschland), rächt sich der Repressionsapparat bei jeder angemeldeten Demonstration und
Kundgebung. Gewalttätige Räumungen wie etwa die am Michaelkirchplatz oder die Aggrobullen bei der Tempelhofbesetzung zeigen auf der einen Seite ihr hohes Organisationsniveau und ihre Brutalität, auf der anderen Seite aber auch ihr Bewusstsein ohnmächtig gegen militante Anschläge (in den meisten Fällen jedenfalls) zu sein und ihre Frustration deswegen. Fakt ist, dass sobald wir auf die Straße gegangen sind, und uns innerhalb eines berechenbaren und vorhersehbaren Rahmens bewegten, wir uns in die Hände einer darauf vorbereiteten Polizei begeben haben. Es ist kein Zufall, dass bei diesen Gelegenheiten die höchsten Quoten an Festnahmen zu verzeichnen waren. Deshalb bleibt hier die altbekannte Frage, wie wir besser gegen diese Angriffe vorgehen können: die Entschlossenheit der Demo am 1. Mai war ein guter Ansatz, der sich aber nicht ohne eine große Masse reproduzieren lässt. Wir würden an dieser Stelle von uns (wir inbegriffen) mehr Unberechenbarkeit und Bewegungsfähigkeit erwarten, um die Bullen zu überraschen und ihr ausgemachtes Spiel zu verderben. Dass heißt z.B. auf neu auftretende Situationen schneller zu reagieren und kreativ zu sein. Im schlimmsten Fall, bleibt uns die ganze Nacht, um unsere Antworten zu formulieren.

Das organisatorische Drumherum

Die Orga-Struktur, die von den WBA-AktivistInnen zur Verfügung gestellt wurde, war zum Großteil die selbe wie im letzten Jahr : PiratInnenradio, Infoticker, Infopoint, Stadtpläne der Kieze, in diesem Jahr war auf jeden Fall die Schaffung einer Antirepressionsgruppe zu begrüßen. Wie WBA selber auch gesagt hat, sie stellen die Struktur, andere machen Aktionen. Die Struktur hat auch dieses Jahr im großen und ganzen wieder gut funktioniert (vor allem haben wir uns über die öffentliche Empörung über den angekündigten PiratInnensender amüsiert…), dass gleiche kann leider nicht zu den halböffentlich angekündigten Aktionen gesagt werden. Im allgemeinen sind nicht wahnsinnig viele Leute z.B. bei den Besetzungen (am Michaelkirchplatz und in Friedrichshain) erschienen, was auch sicherlich mit der Tatsache zu tun hat, dass die Mobilisierungen nicht komplett öffentlich waren (dafür gibt es auch gute Gründe). Die Fahrraddemo war auch nicht so gut besucht, an diesem Tag war es sicherlich eine unglückliche Wahl die Termine zeitnah zu legen, zusätzlich gab es noch die Kundgebung vor dem Knast für die 1. Mai-Gefangenen – auch diese war unglaublich schlecht besucht.

Allgemein haben Möglichkeiten gefehlt, an denen Leute, die nicht unbedingt in Strukturen (halböffentliche oder klandestine) organisiert sind, aus welchen Gründen auch immer, teilhaben konnten. Dadurch blieb die Wahrnehmung der Actionweeks fast nur auf die nächtlichen Aktivitäten beschränkt, was natürlich auch nicht schlecht ist, aber dennoch einen sehr einseitigen Eindruck über diese Kämpfe hinterlässt. Eine bunte Mischung aus vielfältigen, breiten Aktionen kann der Vermittlung und Wahrnehmung also nur förderlich sein und eher einen Mitmach-Effekt erreichen.

Eine weitere Tatsache, die wieder einmal sehr auffällig war, ist das obwohl zu dezentralen, selbstorganisierten Aktionen aufgerufen wird, sich immer noch viele aufgrund verschiedenster Gründe nicht wirklich einbringen. Dies müssen wir weiter ausbauen und aber auch uns immer wieder bewusst machen, dass es z.B. für viele jüngere GenossInnen nicht immer einfach ist selbstständig etwas auf die Beine zu stellen. Die Möglichkeiten zur Beteiligung und unsere Konzepte sollten verbessert und überdacht werden. Es muss nicht immer gleich der große Brandanschlag sein, sondern es ist auch wichtig eine Vielzahl von Low-Level-Aktionen durchzuführen, wie etwa das Werfen von Farbbeutel, wo sich viele Leute beteiligen können, auch ist das Risiko nicht so groß und die Leute werden angestachelt militant aktiv zu werden.

In diesem Kontext sollte vielleicht auch wieder überlegt werden, ob es überhaupt Sinn macht, für die Actionweeks auf internationaler Ebene aufzurufen, sowie ob die Verlängerung von fünf auf 14 Tage tatsächlich für unsere Ziele förderlich war: Personen, die sich hier nicht wirklich
gut auskennen, sind wie die bayerischen Bullen am 1. Mai in Kreuzberg: sie kennen die Stadt und ihre Gegebenheiten nicht und wie es am besten ist sich hier zu bewegen. Es ist deshalb schwierig sie in bestimmte Konzepte einzubinden, wo für sie dann nur die offiziellen, angekündigten Aktionen blieben, von denen es aber viel zu wenig gab.

Die Tempelhof-Besetzung

Ein paar Gedanken zum spektakulären Versuch der Besetzung des ehemaligen Flughafen Tempelhof: die Aktion war eine der wenigen, die vorher breit angekündigt wurde und viele Möglichkeiten für unorganisierte Menschen bot.

Mit einer erfolgreichen Besetzung haben wir eigentlich zu keinem Zeitpunkt gerechnet, was spätesten klar wurde als sich abzeichnete das Politik und Bullen keinen Aufwand scheuen werden, um die Besetzung zu verhindern, um nicht noch eine weitere Schlappe einzufahren. Aber wahrscheinlich liegt genau darin der politische Erfolg dieser Aktion; denn wie konnte deutlicher gezeigt werden welche Interessen die Herrschenden verfolgen, als durch eine militärische Verteidigung einer Wiese, welche Anwohner_innen nutzen wollen.

Es war viel los an dem Tag, allerdings hat es unserer Meinung nach an Dynamik und Entschlossenheit gefehlt, weil es hätte doch einige Stellen und Möglichkeiten gegeben zur Zaunüberwindung, oder um zumindest den anwesenden Bullen einen Denkzettel zu verpassen. Die Stimmung war zum Teil sehr schleppend, was wir bei denjenigen, die keine feste Bezüge zu unserer Bewegung haben, verstehen können, jedoch in unseren Zusammenhängen eher kritisieren wollen und uns fragen, wieso wir nicht intensiver versucht haben die Situation zu unseren Gunsten zu nutzen…

Immerhin hat sich durch diesen Anlass gezeigt, wieso Berlin so viele Schulden hat: wenn 2,5 Millionen Euro bezahlt werden, um eine Wiese zu schützen, dann kann es bald nur zum Bankrott kommen, weil wir glauben, dass wir und viele andere weiter in der Angriffsposition bleiben werden, was hoffentlich sehr teuer werden wird.

Zu guter Letzt….

Wir hoffen, dass die Fehler, welche wiederholt gemacht wurden, reflektiert und Möglichkeiten diese zu verhindern diskutiert und entwickelt werden.

Wir denken, dass Qualität immer vor Quantität kommen sollte und dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht aus einer gefühlten Stärke unsererseits, welche auf der gesteigerten Anzahl militanter Angriffe beruht, zu Übermut tendieren. Dementsprechend sollte die Steigerung von Actiondays 08 und Actionweeks 09 nicht unbedingt der Actionmonat 2010 sein, sondern es sollte vielmehr eine Strategie her, welche uns befähigt solche Aktionstage mit Taten und Worten zu füllen, welche dazu beitragen die Kämpfe gegen Stadtumstrukturierung und Kapitalismus noch mehr aus der Isolation zu holen. Dies können wir nur erreichen wenn es mehr Kommunikation miteinander gibt, wenn verschiedene Gruppen gemeinsam planen und sich die Aktionen trotz aller Vielfalt besser aufeinander beziehen. Wenn beispielsweise eine militante Aktion einen gemeinsamen Schwerpunkt mit einer öffentlichen Aktion teilt, können unsere Inhalte dadurch viel mehr Menschen erreichen. Dabei denken wir auch an die Einbindung der
selbstorganisierten Initiativen, welche in letzter Zeit reihenweise entstanden sind, in die Vorbereitung. Allgemein denken wir, dass die Möglichkeiten unsere Inhalte zu verbreiten und öffentlich zu machen noch lange nicht ausgeschöpft sind. Macht euch Gedanken, wir sind uns sicher es gibt viele gute Ideen….

An dieser Stelle wollen wir auch mal die Ausdauer der Menschen, die sich Monat für Monat auf die WBA-VV setzen und die ganzen AG`s reißen, würdigen. Unserer Meinung nach hat die Kampagne trotz einiger Kritik die wir haben (die natürlich uns alle betrifft) viel dazu beigetragen, die Themen Freiräume/Gentrifizierung in die Öffentlichkeit zu tragen. Deshalb
appellieren wir auch an alle sich in der Kampagne einzubringen, sich in Aktionsgruppen zusammenzuschließen und sich an Konzepten, welche auf der Idee der Selbstorganisierung und der Verantwortung aller beruht zu beteiligten.

Wir blicken gespannt auf das neue Jahr und werden uns mit viel Wut im Bauch und mindestens genauso viel Energie in die anstehenden Auseinandersetzungen stürzen und hoffen, dass es viele andere ebenfalls tun werden.

Eine Autonome Gruppe

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2010/02/07/auswertung-der-action-weeks-2009/feed/
Aktionsmonat für autonome Freiräume und gegen Repression! http://actiondays.blogsport.de/2009/11/30/aktionsmonat-fuer-autonome-freiraeume-und-gegen-repression/ http://actiondays.blogsport.de/2009/11/30/aktionsmonat-fuer-autonome-freiraeume-und-gegen-repression/#comments Mon, 30 Nov 2009 20:48:20 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/11/30/aktionsmonat-fuer-autonome-freiraeume-und-gegen-repression/ BITTE WEITERLEITEN UND VERBREITEN!
Unsere Utopien gegen ihren Profit!

Aktionsmonat für autonome Freiräume und gegen Repression!

Die Zeit ist reif für eine unkontrollierbare Bewegung…

Dies ist ein Aufruf, der sich an alle selbst von Repression und Ausgrenzung betroffenen oder solidarischen Menschen, an alle Kleingruppen und linken Zusammenhänge, Künstler_innen und Aktivist_innen wendet. Er wurde formuliert, da die letzten Wochen in Berlin und in anderen Städten und Ländern turbulent waren und die Ereignisse sich überschlugen.
Es ist oft das gleiche Schema: Sobald sich Menschen einen Freiraum schaffen um dort kollektiv neue Formen des Zusammenlebens und -kämpfens zu erproben, schlägt der Staat mit seinen Repressionsorganen zu. Es kommt zu Räumungen, Verhaftungen und letztendlich auch zu Prozessen. Egal ob Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden oder Oldenburg: in der kapitalistischen Verwertungslogik ist kein Platz für Freiräume. Uns reicht es schon lange und – es wird Zeit das wir gemeinsam zurückschlagen!


Die Situation in Berlin…

In den frühen Morgenstunden des 16. November wurde Tobi in der Nähe von 2 brennenden Autos festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, diese angezündet zu haben, und er sitzt nun in U-Haft. Am selben Nachmittag stürmte die Polizei gleich zwei Hausprojekte in Berlin: die Liebig 14 und die Liebig 34. Menschen wurden in ihren Zimmern eingesperrt und geschlagen, es gab kaum Zeug_innen der Durchsuchung, die Bullen verhielten sich gewohnt rüpelhaft. Eine Woche später wurde die Brunnenstr. 183 widerrechtlich geräumt. Die Einrichtung wurde von den Bullen zerschlagen, alle Fenster herrausgerissen und das Haus unbewohnbar gemacht. 40 Männer, Frauen und Kinder sitzen auf der Straße.

Die Antwort darauf folgte schnell: 3 große Solidemos,und etliche Soli-Aktionen in Berlin und anderen Städten. Viele Menschen wurden dabei festgenommen, gegen mindestens 2 wurde ein Haftbefehl ausgesprochen. Berlin ähnelt zur Zeit einer Polizeistadt, Platzverweise werden ständig wahllos verteilt, Kleingruppen werden verfolgt, Menschen werden auf der Straße kontrolliert und durchsucht, Wannen und Zivis prägen das Stadtbild.

Zugleich hetzt ein Teil der die Medien massiv gegen die linke Szene und die Hausprojekte: Die U-Haft von Alex wurde von der Springerpresse gefordert, Tobi wurde vorverurteilt und mit Namen und Gesicht auf der Titelseite abgedruckt und es wird dazu aufgerufen, die „Terrornester“ endlich zu räumen. Dies ist eingebettet in die staatliche Kampagne gegen „Linksextremismus“, die die linke Szene isolieren und mit Neonazistrukturen gleichsetzen soll.

Dass ein Repressionsschlag kommen musste, war abzusehen: Die linke Szene hat in den letzten Jahren mit vielen Demos und Aktionen dass Thema Stadtumstrukturierung und Freiräume auf die politische Tagesordnung gesetzt und im Bewusstsein der Menschen gehalten. Die Berliner Polizei und Justiz gab in den letzten Monaten wiederholt ihre Hilflosigkeit gegenüber den militanten Aktionen zu, blamierte sich kräftig und verwies die Lösung des Problems an die Politik. Sie beklagte sich vermehrt, dass die verschiedenen Aktivitäten auch von einem großen Teil der Bevölkerung durchaus mit Sympathie begegnet wird. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn unsere Politik betrifft nicht nur unsere Projekte.
Denn nicht nur linke Hausprojekte sind von der Gentrifizierung bedroht, der Prozess der Aufwertung und der damit einhergehenden Verdrängung betrifft einen Großteil der Menschen in den Berliner Innenstadtbezirken! Während die Armut nicht nur in Berlin seit Jahren ständig steigt, explodieren hier gleichzeitig die Mieten. Die verschärfte Ausrichtung der Gesellschaft an Profitinteressen betrifft viele gesellschaftliche Bereiche, und stößt auch an vielen Stellen auf Protest, wie z.B. die weltweite Besetzungswelle an den Unis.

Hetze gegen Hausprojekte ist das eine – vermeintliche politische Kompromisse das andere. Wir befinden uns derzeit in Berlin in der Situation, dass das Thema steigende Mieten und Gentrifzierung gerade von allen Seiten aufgegriffen wird. Das ist erstmal ein Erfolg – aber birgt auch Gefahr. Denn die politische Strategie ist klar: durch ein paar kosmetische Änderungen an den Mietgesetzen sollen die Betroffenen eingelullt werden, soll der alltägliche und allnächtliche Widerstand isoliert werden, um ihn dann durch Bullen und Staat zerschlagen zu lassen. Lassen wir uns nicht isolieren – und lassen wir uns auch nicht mit eine paar kosmetischen Kleinigkeiten abspeisen!

Und darüber hinaus…

Es brodelt nicht nur in Berlin kräftig rund um Freiräume und andere emanzipatorische Bewegungen. Auch in anderen Städten organisiert sich Widerstand auf vielen Ebenen, sind Häuser bedroht, werden besetzt und geräumt, Freiraumbewegungen leben in vielen Städten auf, Menschen wehren sich gegen Repression, Verdrängung und Überwachung. In Hamburg wurde gerade während einer Freiraumdemo ein kurz zuvor besetztes Haus geräumt, und ein Angriff auf die Roten Flora wird medial vorbereitet. In Erfurt wurde das langjährig besetzte Topf und Söhne Gelände mit einem wahnwitzigen Polizeieinsatz geräumt, die anschließende stille Besetzung des Kegelheims wurde noch am selben Abend nach ihrer Bekanntgabe gewaltsam beendet.
In den Niederlanden wurde vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, dass die komplette Besetzer_innenszene kriminalisiert und das Besetzen und die Unterstützung dessen illegalisiert. Dies ist auch ein „Erfolg“ von medialer Hetze und mangelnder Solidarität, die nach bekanntgabe hätte erfolgen können. Auch in Lodz/Polen gab es vor kurzem eine brutale Razzia im Squat K50. Des weiteren wurde auch das bekannte Squat Milada in Prag geräumt.

Ob Erfurt, Hamburg, Wien, Magdeburg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenburg, Prag, Lodz, Berlin und Dresden – überall die gleiche Scheisse, und die gleiche Repression…

Denn da wo sich Menschen gegen die sich verschärfenden kapitalistischen Verhältnisse wehren, sitzen auch Menschen in den Knästen, die sich für ihre Utopien von einer besseren Welt engagieren. Wenn eine Bewegung zu sehr an Boden gewinnt, kommt es zu Repressionsschlägen, um die Bewegung zu isolieren, zu kriminalisieren und damit zu brechen, wie gerade aktuell in Berlin oder das letzte Jahr in Griechenland. Dagegen müssen wir uns wehren und unsere Solidarität zeigen!

Überregionaler Aktionsmonat…

Wir wollen euch dazu aufrufen, euch mit euren Mitteln und Möglichkeiten an einem Aktionsmonat für unsere Freiräume und gegen die Repression einzubringen. Wir denken dass es wichtig ist, den Gesamtzusammenhang zu sehen und solidarisch zu sein, aber gerade auch lokal zu agieren, um unsere Strukturen auszubauen, Erfahrungen zu sammeln und unkontrollierbar zu sein. Große Demos in Berlin oder Hamburg können genau das momentan nicht leisten. Wir erhoffen uns einen ähnlichen Effekt wie es damals bei der Räumung des Ungdomshuset gab, dort kam es hier spontan in über 20 Städten zu Solidaritätsaktionen, welche die Größe und die Vielfältigkeit unserer Bewegung sehr gut zum Ausdruck brachte. Neben den Aktionen möchten wir euch auffordern eure Sichtweisen auf Freiräume uns mitzuteilen, was bedeutet es in Ostdeutschland oder anderswo ein AJZ aufzubauen, wo sind die Unterschiede zwischen Projekten in Groß- und Kleinstädten, wie entwickeln sich diese Räume? Ziel ist es, möglichst viele Artikel und Berichte zu sammeln und dann diese gemeinsam in eine Broschüre einfließen zu lassen.

Egal ob Straßentheater, Infoveranstaltungen, Reclaim the Streets, spontane Demos, das Schaffen neuer Freiräume, Flugiverteilaktionen, öffentliches Kino, Konzerte im öffentlichen Raum, Straßenbahnpartys, nächtliche Spaziergänge, Solipartys… sucht eure Aktionsformen und zeigen wir gemeinsam, dass wir diese Scheiße satt haben.

Eckdaten:

Der Aktionsmonat beginnt JETZT und wir werden am 3. Januar auf einer SonderVV besprechen wie es weitergeht!

Silvester – beteiligt euch an den lokalen Antirepressions- / Antiknastdemos!

Schickt eure Berichte und alles weitere an: wba-actionweeks@riseup.net

Unkontrollierbar, vielfältig, subversiv, kreativ – sorgen wir für einen heißen Winter!

WBA.BLOGSPORT.DE

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/11/30/aktionsmonat-fuer-autonome-freiraeume-und-gegen-repression/feed/
Pressespiegel zu den Action Weeks http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/pressespiegel-zu-den-action-weeks/ http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/pressespiegel-zu-den-action-weeks/#comments Tue, 21 Jul 2009 10:38:43 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/pressespiegel-zu-den-action-weeks/ Es gibt jetzt einen Pressespiegel zu den Action Weeks 2009! Vielen lieben Dank an die fleißigen Menschen!!!

Download: [pdf]

Since the articles were only German its a document only in German. Translating 300+ pages is not possible for us…

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/pressespiegel-zu-den-action-weeks/feed/
Im Knast seit den Action Weeks in Berlin http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/im-knast-seit-den-action-weeks-in-berlin/ http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/im-knast-seit-den-action-weeks-in-berlin/#comments Tue, 21 Jul 2009 10:36:34 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/im-knast-seit-den-action-weeks-in-berlin/ No English Version, sorry…

Veröffentlicht von ABC Berlin auf Indymedia:

In Berlin fanden vom 6. bis 21. Juni die Action Weeks statt. Zwei Wochen lang gab es vielfältige Aktionen gegen Stadtumstrukturierung zu Gunsten von kapitalistischen Interessen, gegen die damit einhergehende Vertreibung der ärmeren Bevölkerungsteile bevorzugt in den Berliner Bezirken Friedrichshain und Kreuzberg, aber auch in Mitte und Prenzlauer Berg, und gegen die allgemeinen kapitalistischen Zustände.
Die Nächte wurden kürzer und wärmer, nicht nur aufgrund des Wetters. Das ein oder andere am Wegesrand abgestellte Automobil schlug Flammen, und dass nicht nur innerhalb der zweiwöchigen Action Weeks. Allein in diesem Jahr hat es bereits über 170 Fahrzeuge erwischt, darunter hochwertige Luxuskarren, Fahrzeuge von Repressionsbehörden wie Polizei und Ordnungsamt, und globalen Firmen wie Siemens, DHL, Bärenmenü, die an den momentanen Verhältnissen der Ausbeutung und Unterdrückung teilhaben und Profite erzielen mit ihren Geschäften an der Atomindustrie, bei Kriegsdienstleistungen und bei Ekelfrass für Flüchtlinge und Inhaftierte und einigen weiteren.

Den Bullen ist es nur schwer möglich Personen, die sie mit den Brandanschlägen in Verbindung bringen können, zu verhaften. Deswegen beginnt jedes Mal wenige Minuten nachdem es irgendwo gebrannt hat, eine fieberhafte Suche nach allen, die in irgendeiner Weise verdächtig sein könnten. Seit dem 12. Juni sitzt Niels in Haft, weil er in der Adalbertstrasse in Kreuzberg mit einem Freund einen Mercedes angesteckt haben soll. Niels hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland, er ist in den Niederlanden gemeldet, weshalb bis heute festgehalten wird von den erbarmungslosen Klauen des Staates. Sein Freund befindet sich auf freiem Fuß, da bei ihm der Haftgrund der Fluchtgefahr, aufgrund eines festen Wohnsitzes nicht zu tragen kommt. Festgenommen wurden sie über 500 Meter entfernt, als sie gerade dabei gewesen sein sollen Spuren, die eine Verbindung mit dem Brandanschlag darstellen, zu vernichten. Niels ist die einzigste Person, die nach den Action Weeks immer noch in Haft sitzt.

Aber nicht erst seit den Action Weeks stehen die Bullen unter Zugzwang Ermittlungsergebnisse und -erfolge vorzuweisen. Ende Mai wurde Alexandra in Friedrichshain festgenommen, nachdem es in der Liebigstrasse an einem hochwertigen Geländewagen gebrannt hatte. Sie soll von Zivilbullen, welche die Kieze durchstreifen, um speziell nach sogenannten „Hassbrennern“ Ausschau zu halten, in der Nähe des Fahrzeugs gesehen worden sein. Wenig später wurde sie ein paar Strassen weiter festgenommen. Seitdem sitzt auch sie in Untersuchungshaft. Weitere Infos zu ihrem Fall: www.free-alexandra.tk

Diejenigen, die jetzt unter dem Vorwurf des Zündelns an Autos in Haft sitzen und vermutlich auch deswegen angeklagt werden, brauchen unsere Solidarität. Auch wenn es Leute gibt, die dieser Praktik des Kampfes gegen die bestehenden Zustände eher ablehnend gegenüberstehen, ist es notwendig die Betroffenen von Repression nicht allein zu lassen – wir müssen uns in unserem gemeinsamen Kampf gegenseitig anzuerkennen. Ob die Gefangenen nach den staatlichen Vorgaben als „schuldig“ oder „unschuldig“ gelten, interessiert uns nicht. Wir dürfen unsere Solidarität nicht beschränken, sondern für alle da sein, die mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ihren Beitrag zum Kampf gegen Staat und Kapital leisten.

Die Möglichkeiten sich solidarisch zu verhalten sind groß, vom Briefe schreiben bis Soliaktionen, jeglicher Art und was euch sonst noch so alles einfällt.

Schreibt Niels (auf englisch oder niederländisch)…

Niels Veldhoen
JVA Moabit
Alt-Moabit 12a
10550 Berlin

…und Alex:

Alexandra Remus
JVA für Frauen
Arkonastraße 56
13189 Berlin

Wenn ihr mit den Gefangenen nicht über eine Privatadresse in Kontakt wollt, könnt ihr das auch über unser Postfach machen. Meldet euch bei uns und dann klären wir alles. Kontakt findet ihr auf unserer Website: www.abc-berlin.net

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/07/21/im-knast-seit-den-action-weeks-in-berlin/feed/
Thats it! http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/thasts-it/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/thasts-it/#comments Mon, 22 Jun 2009 16:32:23 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/thasts-it/ English Version below…

Die Action Weeks sind vorbei und Tempelhof wurde nicht besetzt. Dennoch haben wir ein deutliches Zeichen an die Stadtpolitik gesendet. Mit vielen Workshops, Demonstrationen und diversen direkten Aktionen haben wir im Sinne von „Wir bleiben Alle“ für den Erhalt und den Ausbau von emanzipatorischen Freiräumen gekämpft. Die Brunnenstr183 wurde nicht geräumt und für zwei weitere Häusern wurde während der letzten zwei Wochen unser Anspruch angemeldet. Diese beiden Kämpfe sind aber noch lange nicht vorbei! Die Brunnen183 kann jederzeit geräumt werden und auch die Stadt wird nicht alleine zum unkommerziellen und unterdrückungsfreien Raum. Deswegen: Organisiert euch!
Darüber hinaus ist das Thema der Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile aus den Berliner Innenstadtbezirken durch marktbasierte Aufwertungsprozesse (Gentrification!) endgültig in der öffentlichen Diskussion angekommen.
Dass aber sowohl in der Organisation als auch im Ablauf der Action Weeks und von Squat Tempelhof nicht alles unseren Ansprüchen nach abgelaufen ist, wurde öfters deutlich. Auf der gestrigen Abschluss VV wurde dementsprechend einiges an Lob aber eben auch einiges an Kritik verteilt. Wir nehmen diese/eure Kritik ernst und werden uns mit einer möglichst ausführlichen Nachbereitung bei euch melden. Je nach Kritikpunkt werden wir unser und euer Vorgehen mehr oder weniger öffentlich diskutieren und die Ergebnisse dann veröffentlichen. Ob nochmal zu einer öffentlich Nachbereitung eingeladen wird, ist noch nicht klar. Wir werden euch informieren.
Ein dickes danke geht raus an alle die sich eingemischt haben! Danke ihr Aktivist_innen, danke Orga-Crew, danke ihr Projekte und Häuser (vor allem die Köpi), danke ihr Vokü-Gruppen, danke Radio-Leute, danke an den technischen support, danke ihr Referent_innen der Workshops, danke Öffentlichkeits AG, danke EA (!!!), danke Antirepressions AG und out of action, danke an alle die den rechtsaußen Medienpopulismus nicht glauben und nicht zu vergessen: danke Squat Tempelhof!
Ihr seid die Besten!

### English ###

The Action Weeks are over and we didn‘t quite squat Tempelhof. Nevertheless we sent a clear message to the city politicians. With Workshops, demonstrations and many different direct actions we fought for our existing and for new autonomous and emanzipatory spaces. The police didn’t evict the Brunnestr183 and two more buildings have been squatted. Still, the fight is far from over. The Brunnestr183 can be evicted at any time and our city will also not change to a city without these many forms of repression by itself. Thats why we have to keep organizing ourselves!
Furthermore we put the replacement of poorer parts of inner city population through capitalist upgrading of urban space on the political agenda! Gentrification cannot be ignored anymore!
However not everything went as well as it maybe should. The Action Weeks organization and Squat Tempelhof can be improved. This was a clear message at the final plenary meeting yesterday. We take your criticism seriously and want to discuss your points with you. As soon as possible we will post a critical analysis of what has happened. Its not clear yet wether or not there will be an extra open meeting for public analysis and evaluation. But we ll keep you updated!
A big thank you goes out to everyone that got involved! Thanks you activists! Thank you organizational team! Thank you projects/collectives (especially the Köpi!)! Thanks you food groups! Thank you radio-crew! Thank you technical support (you know who is meant)! Thank you speakers at the workshops! Thank you press group! Thank you legal support (!!!)! Thank you out of action and anti repression teams! Thank you who don‘t believe right wing conservative media bullshit and finally thanks to the people from Squat Tempelhof!

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/thasts-it/feed/
Anti Repression Work http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/anti-repression-work/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/anti-repression-work/#comments Mon, 22 Jun 2009 16:16:08 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/anti-repression-work/ Sorry, so far only in german…

Weiter unten ein Text der Antirepressions AG. Hier jedoch erstmal folgendes:

Falls Ihr Unterstützung braucht, dann kommt zur WBA-Vollversammlung. Die WBA-Vollversammlung ist an jedem 27. im Monat, diesen Monat um 19 Uhr 30 in der Köpi.

WBA-Vollversammlung – 27. Juni 2009 – 19 Uhr 30 – Köpi – Köpenicker Straße 137 (Berlin-Mitte)

Die WBA Antirepressions-AG könnt ihr unter wba-antirepression(at)risup.net erreichen. Wir versuchen uns gerade ein genaueres Bild über die Repression während der Aktionswochen zu verschaffen. Noch haben wir kaum Informationen.

Sinnvoll ist es auch zum Ermittlungsausschuss (EA) zu gehen. Jeden Dienstag von 20 bis 22 Uhr bietet der EA Gespräche an, sammelt Gedächtnisprotokolle, hilft bei der Suche nach ZeugInnen und vermittelt AnwältInnen.

Ermittlungsausschuss (EA) – Dienstags – 20 bis 22 Uhr – Gneisenaustraße 2a (Mehringhof)


Berlin: Übersicht der Repression in den WBA-Aktionswochen

WBA Antirepressions-AG

Vom 6. Juni bis zum 21. Juni 2009 fanden in Berlin die Aktionswochen der Kampagne „Wir Bleiben Alle (WBA)“ statt. Während dieser Zeit kam es zu Übergriffen, Durchsuchungen, Festnahmen und Ingewahrsamsnahmen durch die Polizei. An dieser Stelle wollen wir euch eine Übersicht über die Repression in den WBA-Aktionswochen geben und, falls ihr von Repression betroffen wart/seid, euch darauf hinweisen, dass ihr nicht allein gelassen werdet.

Am 6. Juni 2009 begannen die Aktionswochen mit der Besetzung der Brachfläche Rigaerstraße 22, genannt Bambiland. Der Besitzer stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gegen die BesetzerInnen, woraufhin die Polizei von 40 Personen, die sich auf und in der Nähe der Rigaerstraße 22 aufhielten, die Personalien aufnahm. Am gleichen Tag fand in Potsdam (Brandenburg) eine Demonstration unter dem Motto „Freiräume statt Preussenträume“ statt. Diese wurde durch ein martialisches Aufgebot der Polizei begleitet, welches die Außenwirkung der Demonstration stark einschränkte. Von Festnahmen und Übergriffen ist uns hier nichts bekannt.

Vom Flughafen Berlin-Schönefeld aus, schob der deutsche Repressionsapparat am 8. Juni 2009 100 Menschen nach Vietnam ab. Bei einer spontanen Kundgebung in der Nähe des Flughafens wurden 5 Personen kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Einen Tag später wurde durch die Polizei in der Rigaerstraße 94 wiederbesetze Räume im Vorderhaus geräumt. Hierbei wurde niemand festgenommen. Auch bei einer Kundgebung vor dem Berliner Landgericht, wo zur gleichen Zeit die Räumung der Liebigstraße 14 beschloßen wurde, gab es keine Festnahmen.

In der Nacht zum 10. Juni 2009 wurden mehrere Jobcenter mit Farbe, Schriftzügen und Glasbruch verschönert. Die Wohnung eines Journalisten wurde in diesem Zusammenhang von der Polizei auf Grund seiner Berichterstattung über die Aktionstage durchsucht. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden insgesamt 6 JournalistInnen, die über die Aktionstage berichten wollten, von der Polizei schikaniert. Ebenfalls am 10. Juni fand eine Kundgebung vor der JVA Pankow (Justizvollzugsanstalt für Frauen) statt. Die Polizei hielt einen Teilnehmer kurzzeitig fest und nahm seine Personalien auf, weil er etwa einen Meter neben der Gefängnismauer auf dem Bürgersteig lief. Ein anderer Kundgebungsteilnehmer wurde Stunden später von den selben Polizisten festgehalten, nachdem er aus einem Supermarkt in Kreuzberg kam. Nach einer Spontandemonstration werden 10 Personen in der Straße Unter den Linden von der Polizei festgehalten und ihre Personalien aufgenommen. Bei einer weiteren Antirepressions-Kundgebung am 12. Juni 2009 vor der JVA Plötzensee wurde gegen eine Person ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil er sagte: „Es ist verboten die Gefangenen zu grüßen, darum grüße ich die Gefangenen nicht!“. Die Polizei hielt den Anmelder der Kundgebung dazu an die Lautsprecheranlage auf Flüsterlautstärke zu betreiben. Da diese Auflage nicht hingenommen werden konnte und zur selben Zeit in Kreuzberg ein Haus besetzt wurde, wurde die Kundgebung frühzeitig beendet.

Am 11. Juni 2009 werden mehrere Roma aus den Abschiebelager Motardstraße vertrieben. Die Roma, darunter viele Kinder, wurden so genötigt die folgenden Nächte auf der Straße zu schlafen. Viele von ihnen wurden durch den deutschen Repressionsapparat gezwungen ein Papier zu unterschreiben, dass sie zur Ausreise verpflichtet. Am gleichen Tag fand eine Fahrradkundgebung statt, die durch massive Polizeischikanen eingeschränkt wurde. Zuerst überprüften die PolizistInnen die Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit. In der Nacht zum 12. Juni 2009 wurden zwei Personen in einem Imbiss festgenommen. Ein PKW hatte etwa 500m weiter gebrannt. Die beiden wurden auf Grund ihrer „verschmutzten Kleidung“ festgenommen. Einer der beiden sitzt immernoch in Untersuchungshaft.

Am 12. Juni wurde ein Haus in der Cuvrystraße 9 scheinbesetzt. In diesem Zusammenhang wurden 3 Personen, die unbeteiligt auf dem Gegenüberliegenden Bürgersteig standen schikaniert. Es wurden die Personalien festgestellt, wobei einer Person kurzzeitig die Freiheit entzogen wurde und Aufkleber und Kleidungsstücke die der Polizei nicht passten beschlagnahmt wurden.

Ein Haus am Michael-Kirch-Platz wurde am 12. Juni 2009 besetzt und durch die Polizei zeitnah geräumt. Eine Kundgebung vor dem Haus wurde durch die Polizei brutal aufgelöst, TeilnehmerInnen zusammengetreten und mit Pfefferspray besprüht. Insgesamt gab es dort 17 Ingewahrsamnahmen. Der unterbesetzte Prisoner Support erhielt zahlreiche Unterstützung von Personen, sodass vor den Gefangenensammelstellen jeweils 10 bis 15 Personen standen die die Gefangenen abholten. Food4Action und eine uns unbekannt gebliebene Gruppe sorgten dafür, dass es vor der GeSa Tempelhofer Damm und vor der GeSa Perleberger Straße warmes Essen, Süßigkeiten und Getränke für die Gefangenen und ihre UnterstützerInnen gab. So konnten fast alle Gefangenen noch in dieser Nacht abgeholt werden. Hier brauchen Wir aber noch mehr helfende Menschen, denn wenige waren auch allein, als sie morgens freigelassen wurden!

Da bezüglich der WBA-Aktionswochen einige Gefährderansprachen stattfanden und aus dem Vorjahr bekannt war, dass Aufenthaltsverbote gegen AktivistInnen ausgesprochen wurden, gab es am 13. Juni 2009 ein Treffen für alle mit Aufenthaltsverbote. Da niemand zu diesem Treffen kam, müssen wir davon ausgehen, dass es keine schriftlichen Aufenthaltsverbote gab. Auf einer Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis Grünau am selben Tag wurde mindestens eine Person von der Polizei festgehalten, weil diese ein Flugblatt dabei hatte was der Polizei nicht gefiel.

Bei einer Platzbesetzung Luckauerstraße / Sebastianstraße gab es am 14. Juni 2009 etwa 20 Anzeigen wegen Hausfriedensbruch. Ob ein Strafantrag gestellt wurde ist unbekannt. Am 17. Juni 2009 wurde am Zaun des ehemaligen Flughafens Tempelhof ein Mann mit einem Seitenschneider festgenommen. Nach der Erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er noch am selben Tag freigelassen.

Bei einer Hausbesetzung in der Friedrichshainer Voigtstrasse am 17. Juni 2009 wurden insgesamt 7 Menschen von der Polizei in Gewahrsam genommen. Zwei von ihnen werden beschuldigt in der Pettenkoferstraße Autos angezündet zu haben. Die beiden wurden dem Untersuchungsrichter vorgeführt, ihre Wohnungen wurden durchsucht. Der völlig unterbesetzte Prisoner Support war an diesem Tag vor der Gefangenensammelstelle Tempelhofer Damm. Dort befanden sich 4 der 7 Gefangenen. Nach etwa sieben Stunden vor der GeSa musste der Prison Support aufgeben, da Prison SupporterInnen auch mal schlafen müsse oder selbst an Aktionen teilnehmen wollen. Die Gefangenen waren also vollkommen allein, als sie an diesem Tag freigelassen wurden. In der Nacht zum 18. Juni 2009 wurden 4 Personen von der Polizei festgehalten und mit einer brennenden Barrikade in der Nähe der Brunnenstraße 183 in Verbindung gebracht. Die Leute wurden aber noch vor Ort freigelassen.

20 Personen wurden nach einem Strafantrag der Deutschen Bank wegen Hausfriedensbruch am 18. Juni 2009 festgesetzt. Die Polizei kontrollierte die Ausweise der festgesetzten Personen. UnterstützerInnen, die sich in der Nähe aufhielten wurden von der Polizei mit Pfefferspray attackiert und auseinander getrieben. Bei einer StudentInnen-Demonstration einen Tag später vor dem Roten Rathaus gibt es 3 Festnahmen.

Am 20. Juni 2009, an diesem Tag sollte der ehemalige Flughafen Tempelhof besetzt werden, gibt es schon Ingewahrsamnahmen bevor die ersten Kundgebungen anfangen. Insgesamt werden nach Medienberichten 103 Menschen in Gewahrsam genommen. Viele von ihnen haben Platzwunden, Kratzer im Gesicht, Würgemale und blaue Augen. Von der Polizei wird gegen viele DemonstrantInnen und AktivistInnen Pfefferspray eingesetzt. Die Polizei ist sehr aggressiv und prügelt in die Menge.

Als ein Zivilpolizist und der uniformierte Polizeisprecher Thomas Goldack eine Person am Zaun vor dem Flughafen festnehmen, rennt der Journalist der Bild-Zeitung Michael Körner auf die Polizisten zu. Der Zivilpolizist zog daraufhin seine Waffe, richtete diese auf den Journalisten. Duch das unverantwortliche Verhalten der Polizei hätten hier Menschen sterben können. Eine Samba Gruppe oder die Clowns Armee wurden ohne erkennbaren Grund von der Polizei angegriffen und brutal festgenommen. Zwischenzeitlich meldet die Polizei auf ihrer Seite verletzte. Wie am ersten Mai handelt es sich dabei aber hauptsächlich um PolizistInnen die Pfefferspray von ihren KollegInnen abbekommen haben oder weil sie leicht auf ihren Panzer berührt wurden theatralisch über „körperliches Unwohlsein“ klagen.

Der Prisoner Support wartete ab etwa 15 Uhr vor der Gefangenensammelstelle (GeSa) am Tempelhofer Damm auf die Freilassung der Gefangenen. Bis etwa 3 Uhr nachts wurden jedoch nur 4 Personen aus der GeSa freigelassen. Anfangs nur 2 bis 4 Leute, unterstützten immer mehr Leute die Gefangenen. Die Polizei versuchte, die UnterstützerInnen zu vertreiben, sodass eine Kundgebung vor der GeSa angemeldet werden musste. Etwa 50 Personen beteiligten sich an der Kundgebung, brachten für die Gefangenen Essen und Getränke mit. Um 3 Uhr nachts wurde die Kundgebung dann durch die Polizei aufgelöst. Grund: „Für die Kundgebung wird mobilisiert.“ Etwa zwei Stunde später bekommt Out-of-Action Platzverweise vor der GeSa, ein Auto wird von der Polizei durchsucht.

Während der WBA-Aktionswochen kam es zu mehreren Wohnungsdurchsuchungen, beispielsweise weil Leute mit Flyern kontrolliert wurden. Uns liegen hierzu kaum Informationen vor. Wir können nur so gut sein wie ihr uns macht! Also füttert uns!! Die Übersicht die wir haben ist nicht vollständig. Wir wissen auch nicht genau was beim Bildungsstreik geschehen ist. Das war unsere Schuld, das es da Kommunikationsprobleme gab. Bitte informiert Uns auch über die Repression die während des Bildungsstreiks gelaufen ist!

Falls Ihr Unterstützung braucht, dann kommt zur WBA-Vollversammlung. Die WBA-Vollversammlung ist an jedem 27. im Monat, diesen Monat um 19 Uhr 30 in der Köpi.

WBA-Vollversammlung – 27. Juni 2009 – 19 Uhr 30 – Köpi – Köpenicker Straße 137 (Berlin-Mitte)

Die WBA Antirepressions-AG könnt ihr unter wba-antirepression(at)risup.net erreichen. Wir versuchen uns gerade ein genaueres Bild über die Repression während der Aktionswochen zu verschaffen. Noch haben wir kaum Informationen.

Sinnvoll ist es auch zum Ermittlungsausschuss (EA) zu gehen. Jeden Dienstag von 20 bis 22 Uhr bietet der EA Gespräche an, sammelt Gedächtnisprotokolle, hilft bei der Suche nach ZeugInnen und vermittelt AnwältInnen.

Ermittlungsausschuss (EA) – Dienstags – 20 bis 22 Uhr – Gneisenaustraße 2a (Mehringhof)

Auch andere Antirepressionsgruppen können euch behilflich sein. Die Gruppe Out-of-Action (OoA) bietet euch Gespräche und Hilfe an, wenn ihr euch nach Aktionen schlecht fühlt und die Rote Hilfe (RH Berlin) kann euch finanziell unterstützen. Und auch Anarchist Black Cross (ABC Berlin) unterstützt von Repression betroffene Menschen.

Ermittlungsausschuss – http://www.mehringhof.de/projekte/ea.htm

Anarchist Black Cross – http://www.abc-berlin.net

Out of Action – https://outofaction.net

Rote Hilfe – http://berlin.rote-hilfe.de

WIR BLEIBEN ALLE

http://wba.blogsport.de

http://actiondays.blogsport.de

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/22/anti-repression-work/feed/
Nächstes Update erst am Montag… http://actiondays.blogsport.de/2009/06/21/naechstes-update-erst-am-montag/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/21/naechstes-update-erst-am-montag/#comments Sun, 21 Jun 2009 11:38:34 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/21/naechstes-update-erst-am-montag/ … bis dahin könnt ihr gerne die zur Zeit aktuellere Website http://tempelhof.blogsport.de besuchen!

Next update is going to be posted on monday. Until then feel free to check the more up to date site http://tempelhof.blogsport.de.

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/21/naechstes-update-erst-am-montag/feed/
Einmal werden wir noch wach… http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/ein-mal-werden-wir-noch-wach/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/ein-mal-werden-wir-noch-wach/#comments Fri, 19 Jun 2009 17:49:51 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/ein-mal-werden-wir-noch-wach/ Hier die letzten Informationen, alle von tempelhof.blogsport.de:

Infotelefon ab Samstag 11h: 0151 / 255 924 27

Pressetelefon ab 10h:
0175 / 882 06 10

Ticker: http://www.actionweeks.mobi

WAP Ticker: http://www.actionweeks.mobi/wap.php

Aktionskarte: [jpeg]

Merkblatt 1: [pdf] [english]

Merkblatt 2:
[pdf] [english]

Anlaufpunkte:

    - Kinder- und Familienstraßenfest (mit Hüpfburg!) ab 12h in der Lichtenrader Str.

    - Manfred-von-Richthofen-Str./Kleineweg, S-Bhf. Tempelhof

    - Platz der Luftbrücke, vor Haupteingang Flughafengebäude, U-Platz der Luftbrücke

    - In der Hasenheide, Columbiadamm gegenüber Sommerbad Neukölln

    - Hermannstr./Siegfriedstr. S-Bhf. Hermannstrasse


Zum Ablauf:

Wie immer: Viel basiert auf der kreativen Kraft der beteiligten Menschen. Etwas detailliertere Informationen gibt es morgen an den Infopunkten. Grundsätzlich soll sich ab 16h an den Kundgebungen am Platz der Luftbrücke und an der Hermannstrasse zentral versammelt werden, um den Forderungen nach einer Öffnung des Feldes und der Realisierung der Senatsversprechen vom letzten Jahr „Tempelhof aufmachen – für Alle“ Ausdruck zu verleihen.

Regeneration:

Im südlichen Teil der Hasenheide gibt es Ruhe, Entspannung und Erholung.

Wir wünschen euch allen einen erfolgreichen Tag! Squat Tempelhof! Wir bleiben Alle!

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/ein-mal-werden-wir-noch-wach/feed/
P*Radio ist abgeschaltet! http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/pradio-ist-abgeschaltet/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/pradio-ist-abgeschaltet/#comments Fri, 19 Jun 2009 17:16:57 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/pradio-ist-abgeschaltet/ Hier die Deklaration der Radio Pirat_innen:

Nach einer einwöchigen Schifffahrt auf den Wellen der Berliner Stadtluft ging uns die Brause aus und wir streichen nun die Segel. Ahoi

Wir bedanken uns bei allen Schiffsratten für ihre rege Beteiligung und Flaschenpost und wünschen euch allen, dass ihr trockenen Fußes auf Tempelhof landen werdet.

Bringt eure Enterhaken mit und was ihr sonst noch braucht.

Heute ist nicht aller Tage, wir komm’ wieder keine Frage!

Das Abenteuer geht weiter! Volle Kraft voraus – aber rüschtüsch backbord! Pirates never die!

harrrrrharrrrr

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/pradio-ist-abgeschaltet/feed/
WBA Broschüre nun an vielen Punkten vorrätig http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/wba-broschuere-nun-an-vielen-punkten-vorraetig/ http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/wba-broschuere-nun-an-vielen-punkten-vorraetig/#comments Fri, 19 Jun 2009 17:14:58 +0000 Administrator Allgemein http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/wba-broschuere-nun-an-vielen-punkten-vorraetig/ Leider kam es aufgrund diverser technischer Probleme zu einer Verzögerung beim Druck eines größeren Teiles der Auflage der WBA-Broschüre 2009. Heute wurde der Rest der Auflage endgültig fertig, die Verteilpunkte – NewYorck im Bethanien, Baiz in der Torstraße, Schwarze Risse Kastanienalle, Infoladen XB – sind alle mit größeren Mengen versorgt. Sorry an alle, die
erfolglos versucht haben, Broschüren abzuholen!
Die Broschüre enthält übrigens keine Termine. Solange alternative Freiräume bedroht sind und die Mieten steigen, bleibt die WBA-Broschüre Sommer 09 aktuell und kann und soll verteilt werden!

]]>
http://actiondays.blogsport.de/2009/06/19/wba-broschuere-nun-an-vielen-punkten-vorraetig/feed/